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Abschied und Aufbruch

Ihr Lieben,

 

ein letzter Blog-Eintrag aus Namibia. Morgen Mittag fliege ich nach Johannesburg und von dort weiter nach Frankfurt. Wenn alles planmäßig läuft, werde ich morgens um halb sechs wieder in Deutschland sein. Ich freue mich darauf, wieder nach Hause zu kommen. Auch wenn der Abschied morgen sicher schwer fallen wird, auch wenn ich Afrika sicher vermissen werde, auch wenn die letzten Tage sehr emotional waren.
Am Donnerstagnachmittag war die Abschiedsfeier im Kleinen Heim. Mit den Erst- bis Siebtklässlern haben wir erst eine Fun-Olympiade veranstaltet (lustige Wettkämpfe wie z.B. einen Staffellauf mit Verkleidungswechsel oder eine Luftballonstaffel im Pool) und anschließend gebraait (gegrillt). Der Nachmittag war sehr gelungen und eine schöne Art, Goodbye zu sagen. Freitagmittag beim Abreisedienst habe ich mich dann tatsächlich von allen Kindern verabschiedet, als diese ins Wochenende gefahren sind. Mit allen Praktis und den Weltwärts-Freiwilligen gab es schon Donnerstagabend zum Abschied ein gemütliches Beisammensein in der Praktiküche. Gestern Nachmittag war ich mit einigen für ein paar Stunden am Oanob-Dam, einem Stausee bei  Rehoboth, ca. eine Stunde südlich von Windhoek, wo wir geschwommen und etwas gewandert sind. Gestern Abend war auch noch Spieleabend bei Lerke, der Erzieherin des Spatzennests. Und heute war ich mit Karin, die Erzieherin des Adlerhorsts, also meine Anleiterin, zum Abschluss frühstücken.
Ein volles Abschiedsprogramm und viele Abschiedsgesten machen das Gehen nicht leicht. Ich bin gespannt, wie ich mich morgen fühle werde, wenn ich in den Flieger steige, und wie die ersten Momente in Deutschland sein werden.
Ich  hatte eine grandiose, in verschiedener Hinsicht erfahrungs- und erkenntnisreiche Zeit in Südafrika und Namibia!! Ich bin interessanten und wunderbaren Menschen begegnet und es sind teilweise enge Bindungen entstanden. Ich habe viel erlebt und gesehen. Mein Horizont hat sich ungemein erweitert. Ich glaube, ich habe einige Spuren im Sand hinterlassen – im wörtlichen und im übertragenen Sinn...
 
Ich verabschiede mich aus Namibia mit dem gestrigen Abendhimmel über dem Oanob Dam.

 

Wir sehen uns sehr bald wieder!

 

Andy
27.2.10 19:55


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Noch drei Wochen

Hallo Ihr,

bei mir ist soweit alles in Ordnung. In drei Wochen fliege ich nach Deutschland zurueck. Zum Abschied wird es im Kleinen Heim in der letzten Woche wohl eine Fun-Olympiade mit anschliessendem Braai (also: Grillen) geben. Ansonsten laeuft hier der Alltag wie immer.

Hoffe, dass es Euch gut geht!

Viele liebe Gruesse

Andy 

6.2.10 15:52


5 weeks left

Hallo zusammen,
 
in fünf Wochen sitze ich wieder im Flieger nach Deutschland. Schon jetzt kann ich sagen: meine Güte, irgendwie gingen diese Monate doch ziemlich schnell vorbei. Gerade auch die Zeit in Südafrika war so intensiv, dass sie wie im Flug verging... Die erste Arbeitswoche im neuen Schuljahr mit teilweise neuen Kindern in der Gruppe ist vorbei, mein Wochenenddienst ist absolviert, ein ruhiges Wochenende mit braven Jugendlichen liegt hinter mir und morgen habe ich frei.

 

Die namibische Regenzeit hat uns fest im Griff. Teils sonnige Tage wechseln sich mit vollkommen trüben Tagen ab. Es regnet beinahe täglich, teilweise unglaublich stark. Die Landschaft ist inzwischen wunderschön grün. Der Regen bringt oftmals etwas kühlere Temperaturen mit sich, nur manchmal wird es leicht schwül. Im Großen und Ganzen lässt es sich hier also aushalten.

 

Ansonsten gibt es kaum Neues zu berichten. Ich denke mehr und mehr an meine Rückkehr nach Deutschland und freue mich auch auf die vielen Wiedersehen. Ich bin auch gespannt, wie es nach einem Jahr an der Schule und acht Monaten Afrika wieder als „Vollzeitstudent“ sein wird, und mache mir Gedanken über den weiteren Studienverlauf. Es wird sich zeigen, wie der Übergang von Afrika nach Deutschland sich emotional gestalten wird. Der Abschied in Kapstadt war schon sehr emotional – ich denke, auch hier wird es nicht ganz leicht sein. Man geht immer mit einem lachenden und weinenden Auge. Im Juli war es so. Vorletzte Woche war es so. Ende Februar wird es wieder so sein. Was es leichter macht, ist die Gewissheit, dass ich wieder nach Namibia und auf jeden Fall auch Südafrika kommen möchte. Ich war in Afrika – und ein Stück Afrika ist damit auch irgendwie in mir. Ich werde in Zukunft eine enge Verbindung zum Süden des Kontinents haben. – Noch fünf Wochen. Machen wir das Beste daraus.

 

Ich hoffe, dass es Euch gut geht, und denke an Euch.

 

Bis bald,
Andy
24.1.10 18:19


Meine Zeit in Südafrika

Ihr Lieben,

 

seit Freitagmorgen bin ich wieder in Windhoek. Das heißt: Zeit, Bilanz zu ziehen und meine Zeit in Südafrika zu reflektieren. Mit einem Wort: Es war phänomenal. Ich habe so viel erlebt, habe eine schöne Zeit in und mit der Gastfamilie verbracht und habe das Leben in Masiphumelele hautnah kennen gelernt. Ich habe faszinierende und beeindruckende Menschen getroffen, habe Kontakte und sogar Freundschaften geschlossen, habe mich inspirieren lassen von Gesprächen und besonderen Momenten, habe Gastfreundschaft und Offenheit genossen und habe wunderschöne Orte gesehen.
Die Erfahrungen in Fish Hoek und Masiphumelele weiten nicht nur meinen Horizont, sondern werden mich für die Zukunft prägen. Emotional sind tiefe Bindungen zur Gastfamilie, zu den Menschen in Masiphumelele, insbesondere in der Library und bei HOKISA, entstanden – ich bin sicher, dass es bald wieder nach Kapstadt kommen werde. Zudem kreisen in meinem Kopf Ideen für ein Projekt in Deutschland, die sich in nächster Zeit ausdifferenzieren werden und dann hoffentlich realisieren lassen – ein Projekt, das Begegnung zwischen Südafrika und Deutschland ermöglichen und junge Menschen in Masiphumelele unterstützen soll.

 

Ich möchte Euch mit einer kleinen Auswahl an Fotos zumindest ansatzweise einen Eindruck von meiner Zeit auf der Kaphalbinsel geben.

 

LIBRARY

 





Die Bücherei, mein Haupteinsatzort als volunteer.

 




Ich habe im Ferienprogramm für Kinder mitgewirkt (Basteln, Spielen, Puzzlen, Malen, DVD-Nachmittage) und bei der Betreuung des Computerraums mitgeholfen. Hier einige Fotos mit Kindern (teilweise mit anderen volunteers aus einem Freiwilligenprogramm).

 


Unser Library-Team (vorne links Sue, die Chefin der Fish Hoek und Masiphumelele Büchereien; links neben mir Nosakhe, mit der ich das Ferienprogramm durchgeführt habe).

 

MASIPHUMELELE und SIMPHIWE

 

Dank Simphiwe habe ich ganz viele Fotos von Masiphumelele bekommen. Wir sind ein paar Mal zusammen durch Masi gelaufen und haben Fotos geschossen. Einmal habe ich ihm meine Kamera auch ausgeliehen und es sind eindrucksvolle Bilder entstanden. Hier eine kleine Auswahl:









 

Simphiwe ist 19 Jahre alt, geht nun ins Abschlussjahr der High School und hat in den Ferien in der Bücherei ausgeholten. Oft hat er mich während der Mittagspause zu sich nach Hause in eine der Blechhütten eingeladen. Er ist ein interessanter Mensch und ein unglaublich talentierter Maler. Wir haben uns während meiner Zeit angefreundet...

 


Eines von zwei Gemälden, die Simphiwe mir geschenkt hat.

Ein Gemälde, das nach einer der Fotografien (siehe oben) entstanden ist.

 


Ich, Kgotso, Zyanda, Sue und Simphiwe (von links) in einem Restaurant an Simphiwes Geburtstag am 31. Dezember. Sue hatte uns eingeladen.

 

GEBURTSTAG und HOKISA

 



An meinem Geburtstag kamen einige der HOKISA-Kinder mit einer der Supervisors und Lutz van Dijk, dem Autor und HOKISA-Mitbegründer, kurz zu Besuch nach Hause. Auf dem zweiten Foto sind auch Gunilla, Raphael und Nathaniel (drei der Gastfamilien-Kinder).

 

AKTIVITÄTEN MIT DER FAMILIE

 

Eindrücke von einigen der Aktivitäten mit der Gastfamilie.

 

Am 20. Dezember waren wir zum traditionellen Carols by Candlelight im Botanischen Garten Kirstenbosch. Zunächst Fotos vom Garten und dem Blick auf die Cape Town Vororte, dann von der Veranstaltung selbst.






 

Am 27. Dezember unternahmen wir eine mehrstündige Wanderung in den Bergen bei Fish Hoek.

Blick auf Fish Hoek (vorne) und Simon’s Town (hinten)

Links Fish Hoek, rechts (sozusagen unter der großen Wolke) Sun Valley, Sunnydale (Haus der Gastfamilie) und Masiphumelele.

Im Hintergrund die Rückseite des (wolkenverhangenen) Tafelberges.

Blick auf Hout Bay.
                                                     
Am  Neujahrstag waren wir zu einem Spaziergang am Strand von Noordhoek, nur wenige Kilometer vom Haus der Gastfamilie entfernt. Die Gastfamilie und ich.


 

Unser Ausflug nach Cape Point am 2. Januar. 

(Kap der guten Hoffnung)

(Blick auf Cape Point)

(alter Leuchtturm am Cape Point, links im Hintergrund Kap der guten Hoffnung)

(neuer Leuchtturm am Cape Point)

 

Am 9. Januar waren wir am Boulders Strand in Simon’s Town, wo seit einigen Jahrzehnten eine Pinguinkolonie lebt.



 

Ich hoffe, Ihr schaut eifrig die Fotos an. Macht’s gut! Bis bald!                         

 

Andy
16.1.10 13:36


Bald wieder in Windhoek

Hallo Ihr Lieben,

meine Zeit in Suedafrika neigt sich dem Ende zu. Am Freitag werde ich wieder in Windhoek sein, um die letzten sechs Wochen meines Praktikums zu absolvieren. Ich melde mich an dieser Stelle Ende der Woche ausfuehrlicher. Dann gibt es auch bald einige Fotos.

Viele Gruesse

Andy

11.1.10 12:17


All the best for 2010

Neuer Eintrag online - Fotos von meiner Zeit hier in Kapstadt gibt es uebrigens nach meiner Rueckkehr nach Windhoek!
2.1.10 16:07


Happy New Year!!

Hallo Ihr,

heute melde ich mich nur kurz. Ich hoffe, Ihr alle hattet einen guten Start ins neue Jahr! Aus Kapstadt wuensche ich Euch alles Gute fuer 2010!

Ich habe den Silvesterabend in der Gastfamilie verbracht, sehr angenehm bei Raquelette-Essen und Gesellschaftsspielen. Das Feuerwerk um Mitternacht fehlte allerdings (Feuerwerk ist hier in SA verboten). Die Idee, die Silvesternacht im Township zu verbringen, hatte sich nach einigen Stunden aus diversen Gruenden zerschlagen... nichtsdestotrotz bin ich schoen und gut ins neue Jahr "gerutscht"

Gestern Mittag waren wir am Strand zum Spaziergehen. Und heute ging es zum Cape of Good Hope, dem suedwestlichsten Punkt Afrikas, und Cape Point. Sehr beeindruckend!

Morgen Abend bin ich bei Lutz, dem Autor und HOKISA-Gruender, zum Essen eingeladen. Freue mich sehr darauf.

Ansonsten vergeht die Zeit hier wie im Fluge. Noch eineinhalb Wochen, dann sitze ich wieder im Bus nach Windhoek. Ich lerne hier so besondere Menschen kennen und erlebe grandiose Momente - ich bin froh hier zu sein!

Denke an Euch, bis bald,

Andy

2.1.10 16:06


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