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Die Hälfte ist um

Hallo Ihr Lieben,

fast vier Monate bin ich nun schon in Namibia. Die Hälfte meines Auslandsaufenthaltes ist damit vorbei. Ich versuche, diesen Umstand möglichst nicht zu bewerten und mit den Kategorien negativ oder positiv zu besetzen. Natürlich freue ich mich schon jetzt auch wieder darauf, nach Deutschland und nach Zuhause zu kommen, die Menschen meines Umfelds, darunter natürlich meine Familie, wieder zu sehen und beispielsweise an die Uni zurückzukehren. In letzter Zeit denke ich oft an Deutschland, da ich mich auch damit beschäftige, wie es nach meiner Rückkehr am 1. März weitergehen wird, vor allem hinsichtlich Studienplanung. Nichtsdestotrotz fühle ich mich in Namibia weiterhin wohl und blicke überdies den kommenden etwa vier Monaten auch sehr positiv entgegen. Denn besonders in den Sommerferien werde ich – davon bin ich überzeugt – eine atemberaubende Zeit haben und in jedem Fall prägende Erfahrungen machen! Es geht nach Kapstadt!!

Ja, richtig gelesen: Innerhalb von keinen zwei Wochen ist im Grunde alles über die Bühne gegangen – (fast) alles ist arrangiert! Im letzten Blog hatte ich ja angedeutet, dass ich plane, in der Township Masiphumelele (aus der Sprache der Xhosa übersetzt: Wir werden erfolgreich sein!) als Freiwilliger zu arbeiten. Ich werde dies nun tatsächlich tun – huhu!!!

Aus dem ersten Kontakt mit der Bibliothekarin Sue sind inzwischen schon konkretere Pläne geworden. So werde ich im Ferienprogramm, das von der Library initiiert wird, mitwirken und wohl dort unterstützen, wo es angebracht bzw. nötig ist.

Inzwischen hat Sue auch eine Unterkunft vermittelt. Ich werde bei einer afrikaansen-deutschen Gastfamilie mit mehreren Kindern wohnen, die in der Vergangenheit schon öfter Studenten, auch aus Deutschland, beherbergt hat. Die Unterbringung wird 100 Rand (ca. 9-10 Euro) am Tag kosten. Dies schließt Frühstück und Abendessen mit der Familie ein. Ich bin herzlich eingeladen, bei Familienaktivitäten dabei zu sein. Die Mails mit dem Vater waren sehr nett. Inzwischen habe ich auch ein Foto bekommen. Die Familie macht einen sehr angenehmen Eindruck auf mich!! Über solche Offenheit und Gastfreundlichkeit kann ich mich nur freuen!

Auch mit dem Initiator des von mir unterstützten HIV/AIDS-Waisen-Projektes, einem deutsch-holländischen Autoren, stehe ich inzwischen in engem Kontakt. Das Projekt werde ich in jedem Fall auch besuchen und bin eingeladen, die Kinder und Jugendlichen bei Tagesausflügen zu begleiten, worauf ich mich sehr freue.

Jetzt gilt es nur noch – neben der Klärung sicher einiger kleinerer Details – die Bustickets für die Hin- und Rückfahrt zu buchen. Damit wird sich dann auch der definitive Zeitraum entscheiden. Ich plane den Aufenthalt ungefähr vom 7. Dezember bis ca. 15. Januar...

Abschließend einige Links:

Township Masiphumelele – www.masicorp.org

Projekt Homes For Kids In Africa – www.hokisa.co.za

Masiphumelele gehört zum Großraum Kapstadt und liegt unweit von Fish Hoek auf der Kap-Halbinsel. Hier ein Link zu einer Karte: http://www.portfoliocollection.com/destinations/cape-town/cape-town-map.gif

Hier noch eine coole Luftaufnahme, die einen Teil des Großraums Kapstadt zeigt. Im Vordergrund das eigentliche Kapstadt (City Bowl) mit der Waterfront und dem Hafen sowie dem Wolken verhangenen Tafelberg. Fish Hoek und Masiphumelele liegen sozusagen auf der anderen Seite der Berge.

Ich freue mich schon jetzt sehr auf die außergewöhnlichen Erfahrungen in Südafrika und grüße Euch herzlich aus Windhoek!

10.11.09 19:21
 


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